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Donnerstag, 24. November 2011

Vom unterschiedlichen Umgang mit Shitstorms

Über verschiedene Hauptsponsoren de Fußball-Europameisterschaft brach in den letzten Tagen ein Shitstorm herein. Hintergrund ist das unmenschliche Vorgehen des Gastgeberlandes Ukraine mit Straßenhunden. Für mich als Wissenschaftler interessant ist der unterschiedliche Umgang mit Kritik der verschiedenen Sponsoren - was ich am Beispiel Adidas und Continental zeigen möchte.
Continental reagierte relativ schnell auf die massiven Proteste, die sich auf deren Facebookseite zeigten. Sie zeigten Verständnis, lieferten Informationen und nahmen sich der Kritik an. Gleichzeitig wurden offizielle Stellen der Ukraine kontaktiert und aufgefordert, sich zu dem Vorgehen zu äußern.
Generell wurde dieses relativ schnelle Vorgehen durch die User gut aufgenommen. Während Adidas und McDonalds sich zunächst darauf beschränkten, Kommentare zu löschen bzw. gar nicht auf die Kritik zu reagieren, wurde das Thema durch Continental ernst genommen und der offene Dialog gesucht. Ein Lob an meinen ehemaligen Arbeitgeber. Gleichzeitig wurde darauf verwiesen, dass man weitere Informationen liefern werde, sobald sich Neuigkeiten ergeben. Adidas hingegen versuchte sich zunächst in der Vogel-Strauß-Taktik - abwarten, nicht reagieren, nicht kommunizieren.
Nachdem offizielle Stellen zwischenzeitlich Tiertötungen untersagt hatte, postete Continental umgehend einen Handelsblatt-Artikel und versorgte die Community mit weiteren Informationen. Ob das Verbot der Tiertötungen nun durch die Anfrage von Continental verursacht wurde, oder eine andere Ursache hatte, ist unerheblich. Durch das proaktive Handeln von Conti, sich für die Sache einzusetzen, kam es ihnen kommunikativ zu Gute, was sich in weiteren positiven Nutzer-Kommentaren niederschlug.
Mittlerweile hatte auch Adidas bemerkt, dass ein Nicht-kommunizieren nicht gut ankommt, und Stellung zur Sache bezogen. Leider viel zu spät - so dass in einer Vielzahl an Online-Artikeln (bspw. hier, hier und hier) der Shitstorm primär am Beispiel Adidas behandelt wird - Conti hingegen wird stellenweise, so auch in meinem Artikel, als Positiv-Beispiel angeführt.
Ein weiterer kleiner Randaspekt, der mir aufgefallen ist, betrifft die Diskussionsbereitschaft der Nutzer. Bevor eine Reaktion der Unternehmen kam glichen sich die meisten Posts - so wurden sie meist per copy-and-paste durch Nutzer erstellt, ohne wirklich inhaltlich neues zu posten. Das Resultat waren ellenlange Pinnwandeinträge ohne neue inhaltliche Substanz. Conti behielt sich vor, diese Art von "Spam" zu löschen, gleichzeitig aber - und das war wichtig- darauf hinzuweisen, einen offenen Dialog zu suchen, in dem auf einer inhaltlichen Ebene diskutiert werden kann. Diese werde durch dieses Vorgehen erst ermöglicht. Auch das kam gut an.
Conti 1 - Adidas 0. Es freut mich insbesondere, da ich ja einige Zeit für Conti in der externen Kommunikation tätig war. Noch vor ein paar Monaten hatte ich in einem anderen Blog-Beitrag die Social Media-Aktivitäten von Conti kritisiert. Lernbereitschaft ist aber offensichtlich vorhanden. Bravo Conti!

Freitag, 21. Oktober 2011

Flashmob an Uni Mannheim

Durch den Kommoguntia-Blog unserer Studenten bin ich eben auf ein Video aufmerksam geworden. Der CDU-nahe RCDS der Uni Mannheim hat in einer VWL-Vorlesung einen "We-will-rock-you"-Flashmob gestartet. Nettes Video zum Semesterstart am kommenden Montag!
Meines Erachtens eine angemessene Reaktion des Profs. Er ist Hochschuldozent und kein Kindergärtner, zumal es nicht um höhere Ziele ging, sondern eine plumpe PR-Inszenierung des RCDS. Mein Lieblingskommentar des Profs war im Übrigen: "Und wenn der verfickte RCDS..."

Mittwoch, 31. August 2011

Investigativer Journalismus? Auf jeden Fall ein guter Konter!

Bereits heute morgen berichtete HR-Info über den über den SWR-Bericht von Report Mainz über schwere Tierschutzverletzungen beim Geflügelproduzenten Wiesenhof. Ich habe den Bericht noch nicht gesehen - und möchte mir noch keine endgültige Meinung dazu bilden - jedoch hat Wiesenhof das Issue erkannt und mit einem meines Erachtens gelungenen Gegen-Beitrag in seinem Newsroom auf Youtube veröffentlicht hat.


Der in dem Video auftretende Sprecher Frank Schroether ist Vorstandsmitglied bei der Engel und Zimmermann AG in Gauting, welche auch den Social Media Newsroom für Wiesenhof geschaffen hat. Es gelingt ihm, die Glaubwürdigkeit der Journalisten in Frage zu stellen (u.a. durch ein Filmen der Journalisten und das in Frage stellen des Arbeitstitels). Gleichzeitig holt er Landrat und Bürgermeister mit ins Boot - Third-Person-Speaking - und natürlich spielt ihm auch die Einbruchserie bei Wiesenhof in die Karten und liefert somit ein weiteres Mosaik dafür, die Vorgehensweise der Journalisten zu konterkarieren.

Ich bin gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt. Auf jeden Fall ist im Netz auch die Antwort von Wiesenhof nicht unbeachtet geblieben:

Dienstag, 26. Juli 2011

Journalistische Sorgfaltspflicht der WN...und mit Social Media klappt es auch nicht so...

Immer noch sind die schrecklichen Ereignisse des Attentats von Oslo omnipräsent in den Medien. Teilweise sind die Journalisten in ihrer Berichterstattung etwas voreilig gewesen, was Stefan Niggemeier in einem Artikel über einen Kommentar vom Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten treffend verdeutlicht.
Ich wollte eben die WN mit dem Artikel konfrontieren und schauen, ob sie ihre voreilige Schreibe wenigstens auf ihrer Facebook-Seite kritisch reflektieren und in den Dialog treten, nachdem sie den Ursprungs-Artikel auf ihrer Webseite schon kommentarlos gelöscht haben. Also habe ich Herrn Niggemeiers Artikel auf die Seite gepostet mit der Frage: "Hallo, ich wollte fragen, was Sie zu folgendem Artikel sagen?". Leider habe ich keinen Screenshot gemacht - denn nur 30 Sekunden später war er gelöscht. Anscheinden versteht auch dort keiner etwas von den Prinzipien des Social Webs - was mich zu folgendem Post veranlasst hat (diesmal mit Screenshot):

Selbe Aktion - selbe Reaktion. Keine 2 Minuten später war auch dieser offline. Anscheinend nimmt man es nicht nur mit der journalistischen Sorgfaltspflicht bei der WN nicht so ernst, sondern auch mit dem kritischen Hinterfragen der eigenen Arbeitsweisen und der Nutzung des dialogischen Potentials des Social Webs.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Google+ und der Regierungssprecher

Die Meldung sprach sich heute relativ schnell rum im Netz. Regierungssprecher Steffen Seibert hat Google+ für sich entdeckt. Wer sich sein Profil genauer ansah, erkannte schnell, dass es sich um ein Fake-Profil handelt.

Steffen Seibert ist ein moderner Regierungssprecher. Er zwitschert fleißig, was nicht bei allen Hauptstadtjournalisten gut ankommt. 485 Tweets hat er bis heute rausgehauen und 31.461 Follower hat er vorzuweisen. Nun also google+? spätestens bei folgendem Post, musste ich dann doch schmunzeln... Wer kennt sie nicht- die Email aus Afrika, in denen man benachrichtigt wird, ein lang verschollener Nachfahre eines Deutschen im Kongo zu sein, auf den ein Millionen-Erbe wartet?

Kanzlerin trifft gleich Charles Mbongo, Vice Chairmen of Nigeria Trust Bank. Offenbar geht es um ein verlorenes Konto eines verstorbenen Deutschen und seine Rückführung nach Dtl. Die Reg. wird dieses sorgf. Angebot prüfen!

Meedia berichtete dann relativ schnell, dass es sich um einen Fake-Account handele. Doch wer steckt hinter dieser gelungenen Satire? Kein geringerer als Titanic-Chefredakteur Leo Fischer. Bereits im vergangenen Jahr sorgten die Burschen für Erheiterung in der Netz-Community. Damals erstellte die Titanic einen Twitter-Account für die Schauspielerin Martina Gedeck, die in der Bundesversammlung zur Wahl des neuen Bundespräsidenten saß, und zwitscherte munter drauf los: Indiskrete Einzelheiten, falsche Vorab-Ergebnisse und weiteren feinsten Nonsens. Damaliger Kommentar von Leo Fischer: Man habe dem "weichen Knödel" Wulff ein bißchen "scharfe Soße" beigeben wollen.

Mehr Nonsens- und zwar non-stop!

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Nachtrag:

Danke für den Hinweis Herr Septem: Auch ein sehr enger Freund von mir hat einst einen Fake-Twitter-Account erstellt, dem damals die Rheinzeitung in Gestalt von Chefredakteur Christian Lindner (@RZchefredakteur) auf den Leim gegangen ist. Kein geringerer als Bild-Chefredakteur Kai Diekmann war damals am twittern - in Form meines Kumpels.

Ein simpler Anruf in der BILD-Redaktion hätte gereicht, um sicher zu stellen, dass es sich um Herrn Diekmann handelt. Dieser Anruf war Herrn Lindner anscheinend zu viel. Stattdessen rühmt sich seine Zeitung, dass er ihn als erstes entdeckt habe.

Der Coup von meinem engen Freund Herrn Septem wurde hier komplett aufbereitet.

Freitag, 10. Juni 2011

Von "Soschl-Miiiedia" und dubiosen Kommunikations-Beratern

Durch die Facebook-Seite der Social Media Experten stößt man immer wieder auf anschauliche worst-cases aus der bunten Social Media Welt. Ein Beispiel, was mir die Tränen in die Augen getrieben hat und bei dem ich vor Lachen vom Stuhl gefallen bin, waren die Herren Matthias Brandschwaller und Thorsten Schürzenjäger.

Sie bieten in ihrem "Social Media Elite Club" eine Ausbildung zum zertifizierten Social Media Marketing Profi. Nach eigener Aussage stellt dieser exklusive Club alles bis dato da gewesene in den Schatten. In einem 23-minütigen Interview erklären die beiden Herren im VIP-Raum des Berliner nhow-Hotels (Zitat: "Gestern war hier noch Nick Carter von den Backstreet-Boys") ihr Konzept. Leider ist es seit deren Produktlaunch nicht mehr verfügbar, aber jeder, der sich halbwegs im Social Web auskennt, sah auf den ersten Blick, dass die Herren nichts als hohle Phrasen und heiße Luft dreschen. T3N hat den Auftritt treffen unter der Überschrift "Realsatire" betrachtet ("Wir beantworten hier die am häufig gestelltesten Fragen").

Auch das neue Video, in dem die Herren (mit Schweißfleck unter dem Arm), sich und ihr kompetentes Berater-Team noch einmal eingehend vorstellen, ist Comedy vom feinsten. Am besten gefällt mir Mallorca-Johnny Ralf Schmitz, der den Usern einige "Soschl-Miedia-Affiliate-Taktiken" näher bringen möchte.

" Herzlich Willkommen von Mallorca! Ich bringe Ihnen "Soschl-Miedia-Affiliate-Taktiken" näher!"

Interessant ist auch, wie die Betreiber dieses exklusiven Clubs mit kritischen Kommentaren auf Ihrer Facebook-Seite umgehen. Mein Account wurde leider umgehend auf die Ignore-Liste gesetzt, weitere User wurden gesperrt und einige Beiträge wurden gelöscht, wodurch die Herren eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, dass sie nichts von ihrem Handwerk verstehen. Anbei ein kleiner Ausschnitt der recht amüsanten Diskussion. Den kompletten Dialog gibt es hier. Meine Mit-Diskutantin Sonya Greye hat sich dem Erfolgsmodell auch in ihrem Blog zugewendet.

Für eine ausgesprochene Seriösität spricht auch das verlockende Angebot auf der Website, welches einen Sonderpreis von 597 € anpreist, jedoch nur für die kommenden 12 Minuten (welches durch eine heruntertickende Uhr symbolisiert wird). Danach muss der Unwissende leider 100 € mehr zahlen.
Bleibt zu hoffen, dass sich nur wenige bis gar keine Unwissenden finden, die ihr Geld solchen worst-practice-Beispielen in den Rachen werfen.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Continental und Social Media

Aufgrund des Themas meiner Doktorarbeit bin ich ja immer wieder auf der Suche nach Social-Media-Shitstorms. Durch Zufall bin ich heute auf die Facebook-Seite meines alten Arbeitgebers der Continental AG gekommen - wo sich auf der Pinnwand gerade einiges tut. Das dargestellte Bild findet sich u.a. auf der Pinnwand- neben Beschimpfungen, Youtube-Videos und Aufrufe zur Unterzeichnung einer Petition.

Hintergrund: Vor gut 2 Jahren gab es in Frankreich einen Arbeitskampf. Continental wollte damals sein Reifenwerk in Clairoix schließen, was die Arbeitnehmer, denen eine Entlassung drohte, verhindern wollten - Reifenberge wurden angezündet und Büros verwüstet. Der damalige Streikführer und Gewerkschaftler Xavier Mathieu wurde in der Folgezeit dazu verurteilt, eine DNA-Probe abzugeben - der er sich jedoch mit dem Hinweis auf Persönlichkeitsrechte verweigert. Dazu findet momentan ein Prozess statt, der in Frankreich bereits einige Medienberichte nach sich gezogen hat (z.B. hier, hier und hier).

Auf der Facebook-Seite solidarisieren sich mittlerweile einige Nutzer und posten seit gestern früh Petitionen pro Mathieu, Videos und Conti-Schmähungen auf der Seite. Die Unternehmenskommunikation hat bislang noch nicht reagiert. Dennoch müssen sie den Protest aber bemerkt haben, denn es wurden vier aktive Meldungen seitens Conti seit Beginn des Protests veröffentlicht - die Themen sind dabei u.a. eine Meldung über ein neues Werk in China, neue Investments oder die Vorstellung einer Iphone-App. Von dialogorientierter Kommunikation und Umgang mit auftretenden Protest-Kulturen im Social Web leider keine Spur.

Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und ob Conti reagiert. Protestkultur wird in Frankreich ja bekanntlich groß geschrieben.

***************************Update: 19.05.2011 - Conti hat reagiert***************************

Wie ich gestern gesehen habe, hat Conti mittlerweile reagiert. Am 19.05.2011 wurde eine Meldung auf der Facebook-Seite gepostet:

We will now be deleting all posts that are an active call for spam posting, since we feel that such behavior is not in keeping with netiquette. We would like to know if you feel we are dealing with this correctly. If you do, please click the "Like" button.

Der Post enthält einen Link zur Conti-Homepage, in der sie für einen offenen Dialog plädieren, sich aber entschieden gegen SPAM aussprechen. Darüber hinaus reagiert Pressesprecher Hannes Boekhoff mit seinem Facebook-Account persönlich auf dazu veröffentlichte Kommentare. Wieder was gelernt!

Dienstag, 14. September 2010

The summer is over - the winter is coming!

Spätestens im September stellt sich das unweigerliche Gefühl ein, dass der Sommer endgültig vorbei ist. Ich schätze zwar auch den Herbst - dennoch freue ich mich, als passionierter Skifahrer, natürlich, wenn letztendlich der Winter vor der Tür steht, der erste Schnee fällt und ich in meine geliebten Alpen aufbreche. Die ersten Vorboten im Netz machen sich schon bemerkbar. Die Jungs von Nimbus Independent haben ihr neues Video veröffentlicht. Auf en roue - Nomads zeigen Pep Fujas und Co. was sie mit ihren Hell Bents so anstellen. Have fun!

En Route Nomads from NIMBUS INDEPENDENT on Vimeo.

Mittwoch, 17. März 2010

Information is beautiful!

Mein Freund und Kollege Thorsten hat mich eben auf diese Seite aufmerksam gemacht: http://www.informationisbeautiful.net/. Spannende und interessante Grafiken. Erinnern mich ein bißchen an die Grafiken aus dem Zeit-Magazin. Es gibt auch ein Buch. Enjoy it!

Donnerstag, 14. Januar 2010

Kunden aus der Hölle

Ich bin eben auf eine sehr lustige Seite aufmerksam geworden (http://kunden.ausderhoelle.de/), auf denen Situationen zu finden sind, die wohl jeder nachvollziehen kann, der jemals in einer Agentur gearbeitet hat.
Mein Favorit:

Kunde: “Alles wunderbar. Können Sie noch die blauen Linien aus der Tabelle entfernen?”

Ich: “Natürlich, sehr gerne.”Kunde: “Gut, ich schicke Ihnen die Datei per E-Mail zurück damit Sie die Verbesserungen vornehmen können.

”Ich: “Das ist … Also … Ich meine … Ist in Ordnung, ich warte solange.”

Donnerstag, 17. Januar 2008

Youtube kann einpacken

Ich bin vorgestern durch Basti auf die Seite www.stage6.com gestoßen. Im Prinzip ist es ein Videoportal, ähnlich wie Youtube. Man muss sich noch einen Web-DivX Player installieren um die Videos zu sehen. Der kleine aber feiner Unterschied ist a) die Qualität (Hammer - DVD Quali) unbd b) das Angebot der dort geposteten Videos (Filme, Serien etc.). Eine schöne Möglichkeit, um Filme im Netz zu schauen, ohne Einbußen der Qualität hinnehmen zu müssen. Man kann die Videos aber auch runterladen.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Dienstag, 8. Mai 2007

What the fuck...???

Ich war ja schon für einen kleinen Moment erschrocken, als ich letzte Woche diese Mail bekommen habe. EIn Glück stellte sich dieser perfide Versuch irgendeines Spam-Mongos sich recht schnell als Schwachsinn heraus. Das LKA Stellt sicher Strafanzeige und warnt den Verdächtigen vorher per Email, damit dieser alles außer Haus schaffen kann, was sich am Rande der Legalität bewegt...

Sehr geehrter Internetnutzer,

im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt. IP: XX.XXX.XXX.XXX Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels den neuen Bundestrojaner sichergestellt. Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihren System befinden. Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen §§ 249ff StGB. Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email. Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt. ***Name***, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz Am Sportfeld 9c 55124 Mainz Tel.: 06131 - ***entfernt*** Fax: 06131 - ***entfernt*** Mobil: 0171 - ***entfernt*** Mail: ***entfernt***

Dienstag, 12. Dezember 2006

Blogstart

Einen schönen guten Tag, das Jahr neigt sich dem Ende und man macht sich ja so seine Gedanken- wie das Jahr verlaufen ist und so weiter. Ich hab beschlossen, dies in einem Blog zu tun, in dem ich ab und zu meinen Gedankenwust virtuell verarbeite. Man findet doch immer wieder was schönes, um sich vom Lernen abzuhalten, sei es der penible Hausputz, den man sonst wochenlang vor sich herschiebt, das Ordnen von meinen MP3s auf der Festplatte, oder eben die Erstellung eines Blogs.
In dem Sinne, wer Lust hat, kann ja ab und zu mal reinschauen und an meinen Gedanken teilhaben. Wer nicht, läßt es bleiben. Greetz vom Sasch