Posts mit dem Label Music werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Music werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. September 2011

Music tip - Foster the people

Nachdem MTV ja bekanntlicherweise die Segel gestrichen hat und mit der Umstellung auf Paid Content den unweigerlichen Weg in den Ruin gegangen ist - gibt es wenig bis keine Musik mehr im Fernsehen zu sehen, wobei dort ja ohnehin fast nur noch Serien liefen.

Was waren das für Zeiten, als Jedermann über bahnbrechende Musikvideos sprach: Thriller (Michael Jackson), bitter sweet symphony (The Verve) oder Here it goes (OK Go) sind nur einige Beispiele. Zwar bietet das Netz Alternativen wie beispielsweise Tape.tv - jedoch bot die Fernsehlandschaft bislang wenig bis keine Alternativen. Über Astra empfängt man den österreichischen Sender Go.tv, der mich bislang wirklich überzeugt. Gestern bin ich dort auf Foster the people gestoßen - I like!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Music Tip for today: Glen Hansard

Früher saß ich häufig vor dem Rechner und stöberte in den Tiefen meiner Musik-Sammlung. Nicht selten gab es Rotwein-getränkte Abende, an denen die Helden der Melancholie (Damien Rice, Portishead, Bon Iver, The Notwist, Sophia etc.) aus den Lautsprechern klangen. Hab ich lange nicht gehabt - warum auch - hab ja keinen Grund dazu ;-).
Heute bin ich komischerweise durch eine Simpsons-Folge (In the name of the godfather - S20E14) auf einen Künstler gestoßen, der in diese Riege passt. Glen Hansard hat mit "Falling slowly" ein wunderschönes Lied geschrieben und dafür sogar einen Oscar gewonnen. Enjoy!

Freitag, 8. Oktober 2010

Dogs!

Die Freunde des One-Take-Videos "OK Go" haben ein neues Werk erschaffen, auf das Fabian mich hingewiesen hat. Nach dem schon sehr gelungenen Video mit den Laufbändern - ist hier ihr neues Werk. Es trägt leider dazu bei, dass sich meine Sehnsucht danach, endlich einen Hund zu haben, ins Unermessliche steigert.

Mittwoch, 1. September 2010

Musik-Tip Tegan & Sara

Endlich komm ich bei einem Glas Rotwein, einem netten Chat mit einem guten Freund mal wieder dazu, meine Musik durchzustöbern und bin auf das gelungene Album "Sainthood" von der kanadischen Band Tegan & Sara gestoßen. Daumen hoch! Sehr empfehlenswert!

Donnerstag, 5. August 2010

Ska-Punk-Soul - zum letzten mal...

Es ist ja schon länger traurige Wahrheit. Die wohl beste Ska- Punk- Soul-Band der Welt, Frau Doktor, lösen sich auf und widmen sich zukünftig anderen Aufgaben. Am 30.10.2010 wird jedoch noch ein letztes Mal der Schlachthof zum Beben gebracht.

Ich hab einfach mal 5 Karten bestellt und hoffe, dass sich noch einige anschließen werden, damit wir Üni und Co. einen gebührenden Abschied bescheren können. In dem Sinne - kommschon alter Freund, lass nochmal rocken!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Rock in der Eifel!

Ist ein Weilchen her, dass ich hier was verfasst habe. Das großartige Ereignis des vergangenen Wochenende hat meine Scheib-Unlust besiegt - denn es war mal wieder an der Zeit, für MTV bei Rock am Ring zu arbeiten. Lustig wären eigentlich Live-Tweets gewesen, aber die Idee kam Herrn Sieben und mir erst am Sonntag - und da war es schon zu spät.
Daher in Stenoform die Ereignisse des Festivals:
  • hatte Angst, dass Gene Simmons (KISS) mir mit seiner Zunge einen feuchten Futzi verpasst, als er an mir vorbeigelaufen ist
  • Mein Liebling des Wochenende war ein Security, dessen Englisch-Kenntnisse sich auf "Standing here is no good" beschränkten, der Hochwasser-Hosen anhatte und anscheinend nur eingestellt wurde, um uns auf die Nerven zu gehen
  • Meine musikalische Neu-Entdeckung: Volbeat aus Schweden - sind mir letztes Jahr schon aufgefallen und gehen wirklich vorwärts
  • Beth Dito ist ein Vollweib und wirklich sympathisch
  • Hab die Feierabend-Bierchen (um 3 uhr nachts) auf der Terasse mit Basti, Sieben, Axel und Co genossen, während wir im sternenklaren Himmel Ausschau nach Satelliten gehalten haben
  • musste vor der Bühnenshow von Rammstein den Hut ziehen - obwohl es nicht so meine Musik ist
  • passend zum Wolfmother-Ersatz Gentleman zeigte sich die Eifel von der sonnigen Seite
  • ich habe die Todsünde der Völlerei voll ausgekostet - das Catering war wunderbar und wenig geraucht habe ich auch nicht
  • Mein Promi-Highlight war der Wrestler "Hermann the German"!!!

Bilder poste ich von Zu Hause aus.

Keep on rocking in a free world - jetzt geht´s mal weiter an meine Diss...

Dienstag, 9. Februar 2010

LUUPS-Künstlerin wird weg-zensiert!!!

Dass Diether Bohlen und seine grenz-debile Casting-Show eine große Verarsche ist, hat man ja schon immer gewusst. RTL hat dies am vergangenen Wochenende abermals unter Beweis gestellt und LUUPS-Künstlerin Meike Büttner aus dem Programm zensiert...
Als unregelmäßiger Zuschauer der Sendung Deutschland sucht den Superstar - hatte ich bislang meist meine Schwierigkeiten, die Kandidaten auseinander zu halten. Der Protoyp des männlichen Kandidaten trug einen 5cm-Brilli im Ohr, fiel durch Prollo-Gehabe und mangelnde Englisch-Kenntnisse auf. Bei den weiblichen Kandidaten war es dann eher zentimeterdicke Schminke gepaart mit einem Lolo-Ferrari-Gehabe - siehe Annemarie Eilfeld.
In der neuen Staffel fielen mir jedoch sofort 2 Kandidaten positiv auf - der Australier Joel, der als junger Ben Harper durchgehen würde und die blonde Berlinerin Meike Büttner, die einen ihrer Songs für den LUUPS-Sampler 2010 zur Verfügung gestellt hat. Nach vielversprechenden Auftritten in den ersten Folgen war von den beiden in der letzten Sendung jedoch nichts mehr zu sehen - weder deren Auftritte, noch eine Jury-Entscheidung über ihr Ausscheiden. Ihr Auftreten fiel dem RTL-Schnitt zum Opfer. Es lebe die Zensur! Für Leute mit Format, Potential und Charakter ist dort leider kein Platz. Anderenfalls wäre RTL sicher in Erklärungsnot gekommen, warum die beiden Kandidaten nach Hause geschickt wurden.
Entsprechend äußert sich Meike auf ihrer Myspace-Seite www.myspace.com/meikebuettner:

„Echte Musiker – wie Joel und ich – müssen also an diesem Punkt der Sendung sowieso ausscheiden! Das liegt an den Verträgen, über die ich leider keine Auskünfte geben darf. Wer unter die Top 15 kommt, unterschreibt jedenfalls einen Vertrag, der für ernstzunehmende Musiker den Genickbruch bedeutet. Weil Joel – und übrigens auch ich – an diesem Abend in Schwetzingen grandios waren, muss man diese Auftritte eben raus schneiden, weil unser Rauswurf sonst nicht plausibel wäre.“

Ich sag dazu nur: Meike, Du hast alles richtig gemacht! Das ganze LUUPS-Team steht hinter Dir! Den niveaulosen Scheiß musst Du Dir nicht geben.
Bleibt die Frage - wer war nochmal Alexander Klaws?

Mittwoch, 27. Januar 2010

Ich muss mich mal wieder informieren!

Seit langer Zeit sitze ich mal wieder am Rechner und suche nach neuen Interpreten, Alben, Titeln. Auslöser waren die Jahres-Charts der Intro-Ausgabe vom Februar, die ich eben im Hafeneck mitgenommen habe. Mir ist aufgefallen, dass ich im Vergleich zu früher viel weniger auf dem Laufenden bin, wer wann ein neues Album rausbringt oder wer gerade neues auf den Plan tritt. Das muss sich wieder bessern!!! Als kleiner Tip daher noch mal etwas altes - The Kingpins - feinster Ska aus Montreal! Enjoy it!

Montag, 9. November 2009

Punk-Rock und Schwund...

Gestern haben wir mal wieder im großen Stil gerockt. Rise against gaben sich die Ehre und spielten in der Stadthalle in Offenbach - und nachdem wir vom Konzert vor 2 Jahren in Saarbrücken so begeistert waren, haben wir (Timo, Steff, Chris und ich) uns auch nach Oxxenbach begeben, um mit den Jungs aus Chicago ein bisschen abzuzappeln.

Resümee des Abends - Pogo wie in alten Tagen - mit etwas weniger Ausdauer und Luft - und RISE AGAINST rocken wie eh und je. Das Durchschnittsalter sinkt immer weiter - kreischende Teenies mit furchtbar individuellen Lippen-Piercings - wohin das Auge reicht. Es dauerte genau ein Lied, bis ich mein Päckchen Kippen verloren hatte und klitschnass wie der Rasen im Frankfurter Waldstadion 1974 beim Spiel gegen Polen war. Ende des zweiten Lieds hatte ich dann auch mein Portemonaie verloren. In weiser Voraussicht hatte ich Gott sei Dank alles wichtige zu Hause gelassen - aber die 40 Tacken, die mir Chris gegeben hatte, weil er keinen Geldbeutel dabei hatte, waren leider weg. Nach 2 Zugaben, schnellem Rock, eingehenden Balladen (Hero of war und Swing life away), gefühlten 5 Litern Schweiß und ein paar Pils, machten wir uns auf den Heimweg!

Ich glaube, ich werde nie zu alt für sowas! Nach dem verlorenen Jacket auf Markus´ Hochzeit und dem Portemonaie gestern - muss ich mich wohl damit abfinden, dass gute Feste eben ihren Tribut zollen.

Keep on rocking in a free world!

Dienstag, 9. Juni 2009

Rock n fucking roll!

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Chris und ich konnten dank Sandro bei Rock am Ring für MTV arbeiten. Backstage-Pässe, Hotel am Ring, Essen & Trinken en masse und dabei noch ordentlich Geld verdienen...es gibt schlimmere Jobs! Leider konnte Thomas nicht wie geplant mit von der Partie sein. Next year my friend!
Das Line-up dieses Jahr hat mich etwas enttäuscht. Headliner waren Placebo (Freitags), Prodigy (Samstags) und Billy "ich mach lächerlichen Ami-Punk" Talent. Nicht dass ich Prodigy nicht mag, jedoch spielten sie letztes Jahr um 2 Uhr nachts auf der Alternastage - eine passendere Uhrzeit wie ich finde. Die Jungs haben mich jedoch eines besseren belehrt. 90 Minuten brutale Show - 85.000 Menschen in Wallung sprangen wild durch die Gegend! Chapeau. In der eiskalten und nassen Eifel (es pisste den ganzen Samstag in Strömen und ich fror wie Sau) heizten die Jungs der Crowd ein!
Ein weiterer Höhepunkt war für mich Juliette Lewis. Super Schauspielerin, interessantes Äußeres und rocken kann sie auch noch. Auch nicht schlecht waren die Subways. Ich stand direkt neben der Bühne, als Sänger Billy Lunn seine Gitarre zur Seite legte und sich von seinem Kabel am Rücken und setzte zum gepflegten Stage-diven an. Ich drückte genau im richtigen Moment ab. Das Resultat seht ihr oben.
Unter dem Strich war es wieder ein tolles Erlebnis, auch wenn sowohl Wetter, als auch Bands letztes Jahr mehr hergaben. Dennoch hatten wir unseren Spaß, haben nette Leute getroffen, uns die Bäuche vollgeschlagen und auch noch Geld dabei verdient. Ich könnte mich daran gewöhnen!

Mittwoch, 29. April 2009

Make some noise!!!

Ach, ich erinnere mich gerne an alte Breakbeat Sessions in der Box in Frankfurt oder im MS Connexion in Mannheim. Jungs wie Bassface Sascha, MC Conrad und die Progession Sessions waren schon was feines. Ich musste daran denken, als ich dieses Video sah...

Freitag, 20. März 2009

Fucking rock n roll!

Soeben bekam ich die Nachricht, dass ich auch dieses Jahr wieder für MTV bei Rock am Ring arbeiten kann - doch damit nicht genug: Dieses Jahr sind nicht nur Chris und ich dort tätig, sondern MTV setzt liebenswerter Weise Chris, Mützel und mich als Prouction-Runner ein! Das wird ein riesen Spaß!!! Ich freu mich sehr!!!

Dienstag, 3. März 2009

Recycled love songs!

Nach Jack Johnson, G. Love and special sauce, Donovan Frankenreiter, Damien Rice und Xavier Rudd bin ich auf einen neuen Singer/Songwriter der ähnlichen Art gestoßen, der mir sehr gut gefällt - Bon Iver. Sein erstes Album "For Emma, forever ago" nahm er alleine in einer Jagdhütte in Wisconsin auf.

Dienstag, 17. Februar 2009

The whitest boy alive!!!

Mit Freude habe ich gerade entdeckt, dass the whitest boy alive ein neues Album rausbringt. Der Name lautet "Rules" und es erscheint am 27.02.2009! Bleibt zu hoffen, dass die Jungs um Erlend Oye ihren hohen Standard vom ersten Album halten - war es nicht ohne Grund mein Album des Jahres 2006!

Montag, 16. Juni 2008

Rock am Ring

Es ist mittlerweile eine Woche her, dass ich bei Rock am Ring war, um dort für MTV den Production Runner (so die offizielle Bezeichnung) zu machen. Mein Resumee - ein toller Job - 5 Tage RaR/ Backstage-Karten/ nette Leute und dabei noch 800 Tacken verdient !!!Doch zunächste der Reihe nach.
Der unverkennbare Rennebeck-Happy-Jump
Nachdem mein Freund Thomas Mützel so nett war, mir nach 5 Jahren den Job abzutreten, da er vergangene Woche in die Arbeitswelt eingetreten ist (so langsam bin ich der letzte in der Bastion "Studentenjobs"), traf ich mihc Donnerstags morgens mit Chris am Frankfurter Flughafen, um dort jeweils einen Mercedes-VITO abzuholen, der in den folgenden 5 Tagen mein treuer Begleiter sein sollte. Wir machten uns also auf in die Eifel und ich musste dort angekommen feststellen, dass es neben dem Taunus noch andere Mittelgebirge gibt, in denen die Wetterlage anders ist, als in der Stadt: Es war bewölkt, es war kalt und es war windig!
Meine Aufgabe für dieses Wochenende bestand darin, Redakteure, Kameraleute, sonstige MTV-Mitarbeiter und manchmal auch Musiker von Punkt A nach Punkt B zu fahren. Meist war die Strecke von der Centerstage zur Alternastage, wobei man nicht außenrum fuhr, sondern einmal kurz Stoff auf dem Nürburgring selbst gab und vorbei am Trubel ruck zuck am Ziel war.
Nürburgring Center Stage - Alterna Stage
Unter anderem kutschieren musste ich Simple Plan, Bullet for my valentine, die Babyshambles (ohne Pete Doherty, der zuvor irgendwo in Paris völlig druff auf der Strecke geblieben war und erst später nachkam) und Kid Rock (komischer Vogel!).
Auch meine musikalischen Vorlieben kamen beim Festival nicht zu knapp - man hatte genug Zeit, sich die wichtigsten Auftritte anzuschauen. Einzig und allein Bad Religion blieb mir von den Künstlern verwehrt, die ich gerne gesehen hätte, da ich jemanden zum Hotel fahren musste. Einen absoluten Maßstab, der in den Folgetagen unerreicht bleiben sollte, legten Freitags abends Rage against the machine hin. Nach 8 Jahren war es der erste Auftritt in Deutschland und sie haben nach ihrer Reunion gezeigt, dass sie nichts verlernt hatten. Schnell brannte die erste amerikanische Flagge und die Leute rasteten aus.
Rage rasten aus
Spät in der Nacht (um 1:40), nachdem ich alle nach Hause gebracht hatte, gab ich mir dann noch Prodigy. Ich hab sie vor ungefähr 12 Jahren mal live in der STadthalle in Oxxenbach gesehen und schon damals zeigten die Herrschaften, wie man die Crowd rockt. Man merkte ihnen zwar an, dass sie ein paar Jährchen mehr auf den Buckeln hatten, dennoch legten auch sie eine tolle Performance hin. Ansonsten noch erwähnenswert waren Incubus und the Streets. Metallica waren Headliner am Samstag abend. Von ihnen war ich ein wenig enttäuscht, denn man hatte das Gefühl, sie leiern ihr Programm runter und sind nicht mehr hungrig und genau das hat sie früher ausgemacht. Vielleicht ein Burn-out Syndrom unter alternden Rockstars...
Alternde Rockstars haben mich enttäuscht
Überrascht haben mich die Toten Hosen. Ich sah die ganze Band immer irgendwo hinter der Bühne rumstehen und dachte: "Auf die hab ich ja gar keinen Bock!" Campino hatte sich vor ein paar Wochen das Bein gebrochen, als er aus Wut über das Ausscheiden des FC Liverpool in der Champions-league gegen eine Tonne getreten hat... die Tonne war stärker. Er war also mit Gips am Ring, was ihn aber weder am Crowdsurfen, noch daran hinderte, auf die 30 Meter Bühne ohne Seil zu klettern und dort oben ein Bengalo zu entzünden. Ich muss zugeben, dass das schon großer Rock n Roll war. Verpasst habe ich leider auch Jimmy eat world, da sie zur selben Zeit spielten, als Deutschland gegen Polen das erste EM-Spiel betritt, was auf der Centerstage übertragen wurde.

Deutschland - Polen 2:0

An diesem Wochenende ist mir einiges aufgefallen. Rock am Ring ist vom Publikum her absolut ein Prolo- und Bauern Festival, bei dem es 97 Prozent der Leute darum geht, sich dermaßen abzuschießen, dass sie a) stinken wie die Pest b) nichts mehr von der Musik mitbekommen und c) sich nicht mehr benehmen können. Als Beispiel sei folgender Herr aufgeführt:

Stinkendes, ekliges etwas, was sich nicht benommen hat

Er stand beim Länderspiel ungefähr 2 Meter vor mir, wobei diese Distanz genau wie er in einem Umkreis von 5 Metern schwankte. Der Typ stank bestialisch und ich musste mir mehr Mühe dabei geben, ihn nicht zu berühren, als den Deutschen die Daumen zu drücken. Im Endeffekt solls mir ja egal sein, soll sich jeder abschießen, wie er will. Als der Typ jedoch keine 3 Meter von mir entfernt auch noch sein Mäuseschwänzchen auspackte, un ungeniert einfach auf den Boden schiffte, hat es mir dann doch gereicht und ich hab mir einen anderen Platz gesucht.

Man kann festhalten, dass ich ein großartiges Wochenende hatte. Nette Leute, tolle Bands, backstage-Karten und dabei noch Kohle verdient. Dennoch war ich froh, morgens in einem frischen Bett aufzuwachen und mich frisch geduscht zum Ring zu begeben, insbesondere, wenn man die anarchistischen Zustände auf dem Zeltplatz gesehen hat. Ich glaube, langsam werde ich zu alt für so was. Eine Ausnahme mache ich dabei allerdings: Der Summer-Jam hat ein weitaus entspannteres Publikum und was gibt es schöneres und erfrischenderes, als morgens in den See zu springen und sich daraufhin nicht stinkend zur Bühne zu begeben.

Sasch auf dem Summer-Jam 2006

In dem Sinne - keep on rocking in a free world!

Freitag, 26. Oktober 2007

Was gibt´s neues von Dave Grohl?

Seit heute morgen habe ich einen Ohrwurm, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht und sehr hartnäckig ist. Dave Grohl und die Foo Fighters haben ihr neues Album "Echoes, silence, patience and grace" herausgebracht. Die erste Auskoppelung "the Pretender" ist meines achtens sehr gelungen und lädt zum gepflegten Abrocken ein. In den Rest des Albums muss ich mich erst mal reinhören - er hat mich noch nicht vollkommen überzeugt - haben sie aber mit ihren Alben "One by one" und "In your honor" die Meßlatte sehr hoch gelegt.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

50 worst songs ever!!!

Auf Blender.com bin ich auf die Liste der 50 worst songs ever gestoßen. Meiner Meinung nach sind ein paar Songs dabei, die es nicht verdienen, dort aufgenommen zu werden, weil sie schon recht passabel sind, so zum Beispiel Shiny Happy People von R.E.M. Auf der anderen Seite gibt es wirklich nervige Klassiker, die noch viel weiter oben rangieren müssten, wie zum Beispiel Cotton Eye Joe von den Rednex oder Barby Girl von Aqua.
Es fehlen sicher auch noch ein paar wie zum Beispiel Blue von Eifel 65 oder jegliche akkustische Ausschussware von Scooter, aber so hat halt jeder seine eigene Liste von Verbrechen an dem so wichtigen Kulturgut der Musik.
Viel Spaß mit der Liste!

Montag, 1. Oktober 2007

Denn wir machen jetzt Ska!!!

Am Samstag war es mal wieder so weit: Die Herren von Frau Doktor gaben sich die Ehre und hielten im Schlachthof ihr alljährliches Heimatkonzert ab. Auf den Mützel war Verlass und so fanden Mützel, Backes und ich abends in Wiesbaden ein, um uns unsere alljährliche Dröhnung frei nach dem Motto "Komm schon alter Freund, lass noch mal rocken" zu geben.
Als ich den Schlachthof betrat, merkte ich wieder mal, dass Schwager Chronos auch vor uns nicht halt macht und wir auf unserem sechsten Frau Doktor Konzert mittlerweile doch zu den älteren Besuchern zählten. Hinzu kommt, dass seitdem H & M jegliche Accessoires im Schachbrettmuster verkauft, scheint Ska bei den Jamba-Teens recht angesagt. Einen Vorteil hat dies dennoch: Wie schon beim Rise against Konzert hat man leichtes Spiel und kann eben besagte Kides beim Tanzen durch die Halle schmeißen, wie es einem gefällt.
Als Vorband hatten die Wiesbadener Jungs in diesem Jahr mal wieder Gäste aus der Schweiz aufgeboten (vor 2 Jahren waren es die Aeronauten): Plenty Enuff aus Schaffhausen präsentierten ihr Album Random Walk. Eine feine Mischung aus Ska, melodischem Roots-Reggae und Rocksteady, die mir sehr gefallen hat. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Näheres unter www.plentyenuff.ch/.
Anschließend ging es los!!! Es war mittlerweile mein siebtes Frau Doktor Konzert, doch man kann sicher gehen, dass sie es immer wieder schaffen, mich zum abrocken zu bewegen, und diesmal sogar ohne jeglichen Tropfen Alkohol!!! In bewährter Manier wussten die Jungs, die Halle zum kochen zu bringen. "Wer mich leiden kann kommt mit" machte den Anfang! Die "alten Männer" fehlten genauso wenig wie "Sex, Musik und Prügelei". Darüber hinaus gaben die Jungs noch ein neues Lied zu ihrem besten, dessen Titel mir leider entfallen ist. Einziger Wehrmutstropfen des Abends: Auf "sound of the suburbs" wartete ich vergeblich. Ein gelunger Konzertabend ging mit einer Huldigung an die Ramones zu Ende und Üni schmetterte "Do you remember rock n´ roll radio ins Mikro", bevor ich mich, nassgeschwitzt, völlig nüchtern und im Gewissen, dass ich mich auf die alten Männer und ihr Jahreskonzert im Schlachthof immer verlassen kann, vollends zufrieden wieder auf den Weg nach Mainz machte!
Hessen-Ska seit 1995 - ein Qualitätssiegel in einer Welt, die vom Sell-Out geprägt ist!

Samstag, 11. August 2007

Brandenburg...

Ich habe einen vorzüglichen Lobgesang auf das Bundesland Brandenburg gefunden. Kollege Rainald Grebe ist am 14. und 15. September in Mainz. Hat jemand Lust mit zu kommen?

Samstag, 2. Juni 2007

Remember the good times

Manchmal durchstöbert man seine Cds und findet bahnbrechende Alben, die man lange nicht gehört hat. Eins davon ist definitiv das Ten Album von Pearl Jam. To remember the good times, hier eine kleine Huldigung an die Jungs mit dem besten Song des Albums. Remember the good times!!!