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Dienstag, 19. Oktober 2010

Liebe Deine Stadt :: 2011

...unsere Mühen haben sich gelohnt. Das neue LUUPS MAINZ :: 2011 ist gedruckt und steht seit vergangener Woche im gut sortierten Buchhandel.
Ich bin sehr zufrieden und der Meinung, wir haben wieder ein Stückchen dazu beigetragen, die schönsten Plätze der Stadt zu entdecken und zu genießen. Wir begrüßen die Neuzugänge Alyasmin, Annabatterie [i:t mor keyk], Mexico Lindo, natürlich, das Schwayer, den Domsgickel, die werte Frau Dorett, das klein Prag, das Pourist, Viva Moguntia, Butterweich und das Hair Groove.
Natürlich freuen wir uns auch über unsere alten und treuen Teilnehmer. Ich hoffe, das Buch trifft auf eine ähnliche Resonanz, wie im vergangenen Jahr.
LUUPS MAINZ :: 2011 gibt es im Onlineshop, bei vielen Teilnehmern und im Buchhandel.
In dem Sinne - LIEBE DEINE STADT!!!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Rock in der Eifel!

Ist ein Weilchen her, dass ich hier was verfasst habe. Das großartige Ereignis des vergangenen Wochenende hat meine Scheib-Unlust besiegt - denn es war mal wieder an der Zeit, für MTV bei Rock am Ring zu arbeiten. Lustig wären eigentlich Live-Tweets gewesen, aber die Idee kam Herrn Sieben und mir erst am Sonntag - und da war es schon zu spät.
Daher in Stenoform die Ereignisse des Festivals:
  • hatte Angst, dass Gene Simmons (KISS) mir mit seiner Zunge einen feuchten Futzi verpasst, als er an mir vorbeigelaufen ist
  • Mein Liebling des Wochenende war ein Security, dessen Englisch-Kenntnisse sich auf "Standing here is no good" beschränkten, der Hochwasser-Hosen anhatte und anscheinend nur eingestellt wurde, um uns auf die Nerven zu gehen
  • Meine musikalische Neu-Entdeckung: Volbeat aus Schweden - sind mir letztes Jahr schon aufgefallen und gehen wirklich vorwärts
  • Beth Dito ist ein Vollweib und wirklich sympathisch
  • Hab die Feierabend-Bierchen (um 3 uhr nachts) auf der Terasse mit Basti, Sieben, Axel und Co genossen, während wir im sternenklaren Himmel Ausschau nach Satelliten gehalten haben
  • musste vor der Bühnenshow von Rammstein den Hut ziehen - obwohl es nicht so meine Musik ist
  • passend zum Wolfmother-Ersatz Gentleman zeigte sich die Eifel von der sonnigen Seite
  • ich habe die Todsünde der Völlerei voll ausgekostet - das Catering war wunderbar und wenig geraucht habe ich auch nicht
  • Mein Promi-Highlight war der Wrestler "Hermann the German"!!!

Bilder poste ich von Zu Hause aus.

Keep on rocking in a free world - jetzt geht´s mal weiter an meine Diss...

Dienstag, 23. März 2010

Nimbus independent!

Zurück von einem wunderschönen Wochenende bei unserem guten Freund Steff aus Tirol. Skifahren, Augustiner, nette Gespräche, entspanntes Saunieren und viel Spaß liegt hinter uns. Das war wahrscheinlich mein letztes Wochenende auf zwei Brettern diesen Winter. Für die schnee-freie Zeit bleiben mir ja die Videos - anbei eine Kurzversion zum Nimbus Independent Film "en route departure". Enjoy the summer and keep on skiing in a free world! Der nächste Winter kommt bestimmt!

Montag, 8. März 2010

Back from Powderhausen

Nach einer 12-stündigen Rückfahrt sind wir Samstag aus Powderhausen - in diesem Fall vom Vorarlberg - zurück gekommen. Es war eine grandiose Woche trotz wechselhaftem Wetter und einem etwas brüchigen Frosch-Apartment...

Auch Powder-mäßig kamen wir auf unsere Kosten - wie man auf dem Bild erkennen kann. Die Abfahrt vom Trittkopf war grandios. Timo machte mir besonders Spaß - absolut schmerzlos der Bursche - folgte uns blind abseits der Piste überall runter - und das in seinem erst dritten Winter. Mein persönliches Highlight war Gabrielle!!! Das erste Mal auf Skiern - und es hat wunderbar geklappt. Um mit den Worten ihrer Skilehrerin zu sprechen: "Sie is a Nadurdalent!" Sie hatte viel Freude daran, hat sich grandios angestellt und hat mir damit das schönste Geschenk gemacht! Eine Woche voll Schnee mit netten Freunden und viel Spaß (Julian Sommer feat. Senfgurke und Schwurgericht) ist zu Ende. Vielen Dank an alle Beteiligten. Immer gerne wieder. Ich schließe meinen kurzen Urlaubsreport mit den Teddybears feat. Iggy Pop und Punkrocker!

Dienstag, 4. August 2009

Montag, 25. Mai 2009

....und dann kam Fjööööörtooooooft!

Die Bundesliga-Saison ist beendet. Die seelenlose Truppe von Herrn Winterkorn ist Meister, der fette Wurstfabrikant von der Isar muss sich mit dem Vizetitel begnügen und bei der Eintracht geht nach einer durchwachsenen Saison mit dem Ausscheiden von Funkel eine Ära zu Ende. Lief nicht unbedingt nach meinem Geschmack! Ein Grund mehr, sich an glücklichere Tage zu erinnern, nähert sich doch am 29. Mai das 10-jährige Jubiläum eines der schönsten Tage meines Lebens...
Es war der heißeste Tag des Jahres, als sieben Jungs in Königstein beschlossen, dem unsterblichen Norweger bei diesem Herzschlag-Finale im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ihrer Ehre zu erweisen: Nackter Oberkörper....eine Seite rot...die andere Seite schwarz...das selbe im Gesicht...und in großen, weißen Lettern JAN-AAGE auf der Plauze! Die Farbe war in der Gluthitze recht schnell getrocknet und bekam Risse. An Sonnencreme hatte keiner gedacht. Gut gelaunt und feucht-fröhlich zogen die Jungs ins alt-ehrwürdige Waldstadion.
0:0 zur Pause...kein großes Spiel...trotzdem spürte jeder die knisternde Stimmung. Kurz nach der Pause - der China-Kracher Chen Yang schießt den Führungstreffer für die SGE. Der Kessel steht Kopf. In der 68. Minute die Ernüchterung - Schjönberg erzielt per Foulelfmeter den Ausgleich für die Lauterer, bei denen es immerhin um die Champions-league-Quali geht. Ein Schlag in den Bauch...doch die Adler, angepeitscht von nahezu 60.000 Fans stecken in glühender Mittagshitze nicht auf. Keine 2 Minuten später erzielt Sobo die erneute Führung. Wie steht es in Nürnberg? Heimspiel gegen Freiburg, wenn sie einen Punkt holen, ist der Club durch und die Eintracht muss den harten Gang in Liga 2 antreten.
Doch das Team von Jörg-Berger, getragen von einer spielerischen Euphorie legt nach. 80. Minute - Marco Gebhardt überlistet seinen Gegenspieler mit einem gepflegten Hackentrick und vollstreckt. 2 Minuten später erhöht Schnicks auf 4:1. Die Transistor-Radios glühen...Freiburg führt zwar 2:0 beim Club, doch Nikel erzielt den Anschlusstreffer....es wird knapp. Die Eintracht braucht noch einen Treffer. Im Mittelfeld spielt Christoph Westerthaler den Ball zu Fjörtoft - unser Norweger, unser Königsteiner, Bastis Nachbar...sein Vorname auf unseren mit Bier gefüllten Bäuchen...Er läuft alleine auf Lauterns Andi Reinke zu, macht einen Übersteiger und macht sich durch sein 5:1 in Frankfurt unsterblich. Der Radiokommentator ruft: "Kalt wie eine Hundeschnauze!"
Die Szenen nach dem Abpfiff sind unglaublich. Alle stürmen das Feld. Fjörtoft wird später über Coach Jörg Berger sagen: "Er hätte sogar die Titanic gerettet!" Was bleibt ist die Erinnerung an eins meiner schönsten Erlebnisse in einem Fußball-Stadion und ein Sonnenbrand, der noch 2 Wochen später höllisch geschmerzt hat!

Montag, 16. März 2009

Keep on skiing in a free world!

Völlig erschöpft, doch glücklich und zufrieden bin ich gestern abend von meinem Skitrip zurückgekehrt! Mit Timo, Jules, Julian, Vani und Chris habe ich ein schönes Wochenende am Arlberg und im Montafon erlebt. Ich kehre nicht ohne Erkenntnisse von unserem Ausflug heim. Zunächst einmal hab ich festgestellt, dass ich definitv breitere Skier brauche. Für herrliche Off-Pist-Strecken ist Zürs/Lech nur wärmstens zu empfehlen! Ich denke, die K2 Hell Bent und ich - wir kommen noch ins Geschäft!
Das Montafon ist definitv nicht umbedingt mein Skigebiet - es wimmelte von Eisbär-Mützen, Eishockey-Trikots und vollgesoffenen Schwaben, die in Bussen an die Gondel gekarrt wurden. Dennoch hatten wir in der Apres-Ski-Disko unseren Spaß, auch wenn ich als Folge dessen am Sonntag mit Helm gefahren bin, auch wenn ich eine Mütze auf hatte.
Herr Sommer hat meine Beine fertig gemacht! Ich habe Muskelkater wie sonst nur nach einer Fußball-Saison-Vorbereitung und muss mir gleich nachher ein Muskel-Tonikum kaufen, um mich überhaupt bewegen zu können. Julian, danke dafür! Ich freu mich auf ebensolche Ausflüge nach Verbier!
Die Heimfahrt an einem Sonntag abend, nachdem man den ganzen Tag auf der Piste unterwegs war ist immer etwas schwierig. Kurz nach der Grenze mussten Timo und ich das erste Mal anhalten, da er eine Blinzel-Frequenz von 100 Schlägen pro Minute an den Tag gelegt hat. Nach einem 10-minütigen Power-Nap, einem Kaffee, einem Red Bull und etwas Frischluft ging es dann wieder.
Ich danke Euch fünf für die schönen Tage. Verbier 2010 ist gebongt!

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Hochzeit!

Nachdem mein guter Freund Thomas vergangenes Jahr auf gefühlten 12 Hochzeiten getanzt hat, bin nun ich an der Reihe. Matze rief mich am Freitag an und nannte mir den 31. Mai als Termin. Außerdem gehen auch die schwangere Samira und Markus im kommenden Jahr den Bund fürs Leben ein. Um vorab schonmal die Vorfreude zu befriedigen, anbei eine kleine Anregung für einen äußerst gelungenen Tanz!

Montag, 15. September 2008

Das Paddeln ist des Müllers Lust

Schon als kleiner Junge war ich durch meinen Vater des öfteren auf diversen europäischen Flüssen unterwegs und hab mich dem Paddelspaß hingegeben. Dies war auch der Grund dafür, ein Paddel-Wochenende auf der Lahn anzuzetteln. Ich stieß damit auf große Resonanz, machten sich doch insgesamt 17 Mainzer auf den Weg, um dem Wassersport zu fröhnen.
Insgesamt sind wir 43 Kilometer gepaddelt. Von Weilburg gings durch den Tunnel bis nach Arfurt, wo uns zweineinhalb geschlachtete Schweine nebst Beilagen und Salat empfingen. Kalte Getränke besorgte der liebe Herr Rewe, der dieselbigen nach vorherigen Anruf kaltgestellt hatte. Für die musikalische Untermalung war Timo auf der Gitarre und meine wunderschöne Freundin Gabrielle verantwortlich, an der eine Opernsängerin verloren gegangen ist.
Am nächsten Tag ging es mit Sonnenbrand und Muskelkater weiter bis nach Diez. Auch wenn uns der dortige Schleusenwärter noch Knüppel zwischen die Beine warf, weshalb wir die 8 Boote an der Schleuse vorbei schleppen mussten, kamen wir dort Sonntags abends erschöpft, aber glücklich und zufrieden an, um sogleich den Entschluss zu fassen: Nächstes Jahr wieder, diesmal aber mit mehr Strömung!!!

Dienstag, 18. März 2008

Party bis der Arzt kommt!!!

Am 1. März war es soweit: Konold, Mützel, Nino und Backes feierten in Kelkheim ihre Party frei nach dem Motto "Feiern bis der Arzt kommt!" Eine gelungene Feier mit einer Menge Alkohol, einem leckeren Buffet und Leuten, die man schon eine längere Zeit nicht gesehen hat!
Meine Wenigkeit war als John JD Dorian da - um meine Verehrung für die wunderbare Sitcom Scrubs auszudrücken. Ein gelungenes Fest. Die einzige Frage die bleibt: Warum hat uns der beschissene Taxi-Fahrer 90 Euro abgenommen?

Samstag, 23. Februar 2008

Alle Jahre wieder...

...verschlägt es mich Anfang Februar nach Neukirchen am Großvenediger, wo ich zwei 7. Klassen des Gymnasiums am Mosbacher Berg aus Wiesbaden auf ihrer Skifreizeit begleite. Dort bringe ich den kleinen Hosenscheißern dann das Skifahren bei oder versuche es zumindest. Neben der altbewährten Truppe begleitete mich in diesem Jahr auch mein Freund und Mitbewohner Steffen.
In diesem Jahr bewohnten wir das erste Mal den Gasthof Wolkenstein, da das altgeliebte und altehrwürdige Rettenstein abgerissen und renoviert wurde und nun nicht länger Schulklassen als Quartier zur Verfügung stehen. Der Wolkenstein war aber auch eine nette Behausung, zumal er auch mitten im Skigebiet steht, man morgens die Skier anzieht und der Lift quasi für Dich startet. Gleich am ersten Morgen sind Steff, Chris und ich um 6 auf den Braunkogel (ein Berg gleich neben unserem Haus) gestiegen. Die beiden Snowboarder hatten gut lachen in ihren Softboots, während ich mit Skiern und Stöcken auf dem Buckel und meinen Skischuhen an den Füßen mir einen abgekeucht habe. Der Sonnenaufgang, die Atmosphäre und die Tiefschneeabfahrt haben mich aber umso mehr entschädigt. Auf dem Bild sieht man Steff und Chris vor dem Rettenstein - ein Berg, den ich schon über 20 Jahre lang kenne und sehr schön finde.Die Kinder waren auch wieder sehr nett, auch wenn für meine Gefühle ein paar Charakterköpfe gefehlt haben, wie in den Jahren zuvor. Die Bedingungen waren herrlich - 1 Woche puren Sonnenschein und beste Pistenverhältnisse. Der Tiefschnee war größtenteils verspurt, aber hier und da hat man schon noch ein bißchen Powder gefunden. Ich war diese Woche mit Matzes altem Rossignol Scratch BC unterwegs, der selbst duch Harsch, Firn und verspurten Powder wie Butter gegleitet ist. Ich überlege ernsthaft, ob ich ihn mir kaufen soll. Da dies mein einziger Skiurlaub gewesen sein wird, da ich dann doch meine Magisterarbeit endlich mal angemeldet habe, richte ich mich langsam mal wieder auf den Frühling ein. Ich hab noch ein paar Bilder in mein Flickr-Album hochgeladen. Viel Spaß beim Ansehen.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Dave feiert seinen 30ten...

...und der Sprick schickte mir heute vorab seinen Plan für Samstag abend. Ich bin dabei!!!

Montag, 3. September 2007

Unterwegs mit dem Gück in München!

Vergangenes Wochenende war ich wieder mal mit dem Steff und der Gerlind unterwegs nach München, um die Kinder nach ihrem Glück zu befragen. Nachdem mich vor 6 Wochen die Bullen fälschlicherweise daran gehindert hatten, das Glücksmobil zu fahren, war ich diesmal offiziell legitimierter Fahrer. Eine Woche zuvor hatten unsere Freunde der Exekutive den Van und den Hänger auf eine Waage gestellt. Das Ergebnis: 850 Kilo zu schwer, da das Zugfahrzeug schwerer sein muss, als der Hänger. Das führte dazu, dass ich in den Genuss kam, einen Touareg V6 TDI als Fahrzeug bekam. Die Fahrt lief eigentlich ganz gut. Das gesamte Gespann ist halt 16 Meter lang und so breit wie ein Sattelschlepper. Das führte dazu, dass ich an jeder Baustelle die Arschbacken zusammen kniff und hoffte, keinen von der Straße abzudrängen, der es dennoch wagte, Tabaluga und seine Freunde zu überholen. An der ersten Raststätte holte ich extra weit aus, um auch in den LKW-Parkplatz zu passen. Das klappte nicht ganz so gut, so dass ich den tschechischen Brummifahrer neben mir dazu bringen musste, seine Pause abzubrechen und weiter zu fahren, damit ich mit dem Hänger gescheit einparken konnte. In München parkten wir das Glümo dann im Olympiapark, bezogen unsere Hotelzimmer und steuerten den Augustiner-Biergarten an, wo ich erst mal eine Haxe und zwei Maß Helle genoss. Von dort aus gings ins Schall und Rauch, wo wir den Luki trafen und dann doch schon einigermaßen angetrunken ins Nektar gingen. Auf dem Heimweg lief dem Steff und mir dann noch ein Fahrrad über den Weg, was uns ein Stück begleitete, bevor Gerlind noch mal anrief und wir ins Netzer und Overath gingen, um den Abend zu beschließen. Letzteres ist im Übrigen sehr zu empfehlen! Es erinnert ein klein wenig an das alte Schick & Schön und die Musik lies nicht zu wünschen übrig. War eine Zeit lang her, dass ich auf Propaghandi in einem Club getanzt habe. Der Wecker klingelte am nächsten Morgen daher eindeutig zu früh. Mich wundert es jetzt noch, dass mein Helm, den ich trug, durch die Tür zum Frühstücksraum des Hotels gepasst hat. Petrus bescherte uns an diesem Sonntag einen strahlenden Sonnenschein, was dazu führte, dass im Kameraraum des Glücksmobils gefühlte 56 Grad Celsius herrschten. Hinzu kamen plötzliche Tücken der Technik… der Ton der Kamera funktionierte nicht. In Anbetracht der immer länger werdenden Schlange von Kindern, die in freudiger Erwartung mit scharrenden Hufen vor dem Glücksmobil warteten, beschlossen wir, alle 370 Aufnahmen ohne Ton vorzunehmen. In anderen Worten: Das komplette Aufnahmematerial aus München war unbrauchbar! Einige Kreislaufattacken ausgelöst, durch den Kollegen Kater und die Gluthitze im Glümo später, war der Tag dann doch rum.Nach einem kurzen Abstecher in den Biergarten der Muffat-Halle (ich trank Maracujasaft-Schorle) fiel ich tot in mein Bett und schaffte es gerade so, den grandiosen Heimsieg der Eintracht gegen Rostock zu gucken. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 7:15 Uhr. Hatten wir uns doch vorgenommen, früh aufzubrechen, da Gerlind auch noch arbeiten wollte. Die Pannenserie setzte sich jedoch fort, als wir kurz vor Abfahrt bemerkten, dass der Stromstecker des Hängers für Bremslicht und Blinker nicht funktionierte. ADAC anrufen hieß die Lösung. Der urbayerische ADAC-Angestellte kam doch recht fix, um aber erst mal 10 Mal zu wiederholen: „Doa funktioniat ja fei goa nix. Siagst!“. Nach stundenlangem Rumprobieren klappte es dann doch. Meine ambitionierten Pläne, nach Wiederankunft in Mainz noch in die Uni zu gehen, waren mittlerweile auch schon wieder begraben. Am nächsten Wochenende geht’s noch ein letztes Mal mit König Lustig, dem Glümo und Tabaluga nach Karlsruhe. Ich freu mich drauf. In dem Sinne: „Glück ist für mich, wenn mich die Bullen nicht anhalten, die Technik funktioniert und wenn mich Kollege Kater diesmal nicht so schlimm aufsucht, wie er das in München getan hat!“

Dienstag, 24. Juli 2007

Führerschein und Fahrzeugschein bitte...

Vergangenes Wochenende war ich mit der Jules mal wieder mit dem Glücksmobil unterwegs. Zuvor hatten sich bereits Stimmen gemehrt, welche die Fahrerlaubnis des dreiachsigen Glümos mit dem alten Führerschein der Klasse 3 in Frage gestellt hatten. Daher hatte wollte ich auf Nummer Sicher gehen und meine Fahrbefugnis vorher noch mal mit dem ZDF und Mingamedia abklären. Nach mehreren Telefonaten versicherte man mir, dass die Sache wasserdicht sei und ich ohne Bedenken meine Mission antreten konnte, die Kinder des Landes mit dem Glücksdrachen vom kleinen Lederknirps Peter Maffay glücklich zu machen...

Am Samstag klingelte um 6:30 Uhr mein Wecker, ich hol die Jules ab und wir fahren hoch auf den Lerchenberg, wo wir gegen halb 8 unsere Fahrt antraten. Doch leider kamen wir nicht so weit. Nach 10 Kilometern überholte uns auf der A66 bei Wiesbaden ein 5er BMW Kombi mit einer kleinen LED Leuchte im Heck, das mir zu verstehen gab, ich möge dem Fahrzeug doch bitte folgen. Zwei Herren der Exekutive stiegen aus dem Auto aus und fragten nach meinem Führerschein und dem Fahrzeugscheinen für den Van und den Hänger. Nach einem kurzen prüfenden Blick meinte der böse der beiden (die Geschichte vom good cop and bad cop hat sich auch hier bewahrheitet), dass wir eine Problem hätten, da ich nicht die Fahrerlaubnis für diesen Zug hätte. Mein alter Lappen der Klasse 3 hätte umgeschrieben werden müssen. Mit dem neuen Plastikkärtchen wäre das kein Problem, doch aufgrund dieses nicht vorgenommenen Verwaltungsaktes, müsse man Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis stellen.

Ich war erst mal perplex. Nicht nur, dass ich die ganze Scheiße vorher schon geahnt hatte, sondern sie sollte sich auch nach noch nicht mal einer viertel Stunde Fahrt bewahrheiten. Bei meiner Aussage, die ich im Heck des Polizeiautos erst mal verweigerte, sagte ich erst mal: "Mit Verlaub, Herr Wachtmeister, ist diese Regelung nicht Idiotie? Ich schreib das Ding um, muss keine gesonderte Prüfung oder ähnliches machen und nur weil ich nicht auf einem Amt war, und dort nen Zwanni gelassen habe, krieg ich jetzt ne Anzeige an den Hals?" Ich rief daraufhin erst mal den Timo an, um anwaltlichen Rat einzuholen. Der lag leider noch versoffen irgendwo in Pfälzer Gefilden im Bett, so dass ich wie gesagt, erst mal die Aussage verweigerte. Später habe ich dann noch Matze erreicht, der meinte, dass man das schon hin bekomme.

Nachdem die Anzeige gestellt war, meinte noch der böse der beiden Beamten, dass der Hänger aber noch zur Seite gefahren werden müsse, worauf ich ihm entgegnete: "Ich darf das Ding doch gar nicht fahren!" (Herr, lass Hirn regnen! aber das habe ich nur gedacht). Er meinte dann, er habe einen LKW Führerschein und könne es schnell zur Seite fahren. Wahrscheinlich hat er den Lappen Klasse 2 beim Panzerbatallion in IdarOberstein oder ähnliches während seiner Zeit als Berufssoldat gemacht. Wir kuppelten den Hänger daraufhin ab und fuhren mit dem Van zurück nach Mainz, nicht ohne mich mit den Worten zu verabschieden: "Haben Sie Kinder? Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie daran Schuld sind, wenn wir Tabaluga TV in Hannover nicht produzieren können...".

Nach mehrern Telefonaten kam dann nachmittags irgendwann Marius von der Media Agentur aus München angereist und hat uns sicher samt Hänger nach Hannover kutschiert, wobei wir natürlich noch ein einen Stau geraten sind, aufgrund dessen wir ein 2stündiges Picknick auf der A7 hätten einlegen können. In Hannover selbst hatten wir wenigstens ein fettes Hotel und haben 470 Clips gedreht, was einsame Spitze in der Historie des Glücksmobils bedeutet.

Mal sehen, was bei der Anzeige raus kommt...War trotzdem ein spaßiger und ereignisreicher Trip und Hannover ist gar nicht mal sooooo über, wie man insbesondere als Eintracht Fan denkt...

Donnerstag, 28. Juni 2007

Hamburg City rules!!!

Kurzes Update...
ziemlich schreibfaul im Moment, nicht nur was den Blog, sondern vor allen Dingen, was die Magisterarbeit angeht... Hab gerade besseres zu tun...
Hab es Anfang des Monats doch mal wieder geschafft, in die schöne Hansestadt zu reisen und mein Schwesterherz und die Nic zu besuchen. Ich hab meine kleine Nicht Inga das erste Mal gesehen, seit sie etwas größer ist und hab mich sofort unsterblich in die kleine verliebt!!! Ohne Scheiß- was ein goldiges Kind, sau aufgeweckt, überhaupt nicht schüchtern und einfach nur süß...will auch so eins haben!!!
Hab mit Timo einen entspannten Tag gehabt, während Tine ihr 8 stündiges Martyrium beim Bauer-Verlag durchstehen musste. Morgends um 6:13 Uhr sind die beiden Jungs ins Wohnzimmer gestürmt und haben "Wir springen von der Couch auf Sasch´s Matratze" gespielt, wodurch ich nicht so lange geschlafen habe, was in Anbetracht dieser zwei goldigen Neffen aber völlig in Ordnung war. Timo und ich sind dann erst mal in Ottensen frühstücken gewesen, haben dabei die Mopo gelesen und sind dann erst mal gepflegt in der Strandperle eingekehrt und haben den Blick auf den Hafen genossen (hab im Zuge der Gewitter die letzten Tage gesehen, dass die Strandperle abgesoffen ist - ein Glück haben wir bei gleißendem Sonnenschein am Elbstrand abhängen dürfen).

Danach gings weiter, ein bißchen durch die Schanze bummeln. Haben uns lecker Astra und Fleisch schmecken lassen - also das, was Männer glücklich macht!!! Hätte halb Hamburg leer kaufen können, sind dann nämlich in die Marktstraße gefahren und waren u.a. bei Mägde und Knechte. Hab dann aber immer nur nach Sachen für einen ganz besonderen Menschen gesucht, so dass ich mir selbst nichts gekauft habe. Untypisch, ist aber wohl Schicksal!!! Nachmittags sind wir dann noch mal übern Kiez und die Herberstraße geschlendert, bevor ich mich abends mit der Nic getroffen habe. Am nächsten Tag hab ich die Beatsteaks dann aus gutem Grunde sausen lassen und bin mit Tine und Timo wieder nach Hause gefahren.

Schwesterherz, vielen Dank für die Herberge. Hat mich sau gefreut, euch alle mal wieder zu sehen und freu mich auch auf die Schweiz, wenn ihr alle kommt. Hat mich auch sehr gefreut, die Nic in ihrer geliebten Hansestadt zu sehen, auch wenn Sie mich böse verarscht hat und ich gefühlte 6 Stunden, realistische 3 Minuten Blut und Wasser geschwitzt habe ;-).

In dem Sinne - Hamburg City Rules - oder um es mit den Beginnern zu sagen: Hamburg, nicht zu verwechseln mit Hans-Wurst - denn selbst der kleinste Pimmel ist hier nicht ganz kurz!!!

Montag, 28. Mai 2007

London calling!!!

London was calling und deshalb machten die Brit und ich mich auf, um in der alt ehrwürdigen St. Royal Albert Hall unserer heißgeliebten Band "Modest Mouse" zu lauschen.
Die Jungs haben uns nicht enttäuscht. Ein zauberhaftes Konzert in einer wunderschönen Location. Musikalisch war alles dabei. Nach dem opener "Dashboard" folgten Klassiker wie "Bukowski" und float on. Johnny Marr, ehemaliger Gittarist der Smiths, zeigte, daß er ein ganz großer an seinem Instrument ist. Besonders gefallen hat uns Bassist Eric Judy, der neben seinem E-Bass auch noch sein Können am Kontrabass und bei der Zugabe "Spitting Venom", meinem all-time favorite, an der Trompete zeigte. Ein kleiner Wehrmutstropfen war die scheiß Akustik, die ich aber lieber mal dem Toningenieur, als einer der großartigsten Bands dieser Welt zuschreiben möchte. Sie haben mich überzeugt, auch am 10.6. noch mal in die Batschkapp zu kommen, nachdem ich den Abend vorher in Hamburg die Beatsteaks sehen werde.
Auch sonst hat mich London einmal mehr verzaubert - bin ich doch vor 12 Jahren das letzte Mal dort gewesen: Geile Stadt, stylische Leute und man merkt, daß die Stadt lebt und sich stetig verändert. Die Tate Modern war echt schön und hat noch nicht mal Eintritt gekostet. Die Underground ist gewöhnungsbedürftig, nachdem in der Rush Hour kurzerhand der Dreh und Angelpunkt Victoria Station geschlossen wurde, weil er "overcrowded" war. Aber dennoch- die Stadt rockt! Condi- ich beneide Dich! Bleibt zu hoffen, daß die Brit im Herbst ihre Zelte dort aufschlägt und ich mir ein Dauerflugticket kaufen kann.
Thanks for a great trip Brit! Bitte mehr davon!!! Meinem Vorsatz "Es muss mehr gerockt werden" komme ich auf jeden Fall nach. In dem Sinne - Keep on rockin´ in a free world!!!

Samstag, 19. Mai 2007

Glück ist für mich...

Diese Frage mussten uns letztes Wochenende Kinder beantworten, als Jules und ich mit dem Tabaluga Glücksmobil nach Kiel aufbrachen, um für das ZDF zu arbeiten.
Es ist erstaunlich, was für unterschiedliche Kinder man dort trifft. Auf der einen Seite sind die Materialisten, für die Glück ein Pferd, eine neue Playstation oder sonst was bedeutet. Auf der anderen Seite sind die Idealisten, für die Glück Freundschaft, Familie und Gesundheit darstellt. Geil war auch das Kind, das in Anwesenheit seines Vaters vor der Kamera sagte: "Glück ist für mich, wenn Papa nicht so schreit, wenn er nach Hause kommt!" Da fängt man schon an, nachzudenken. Traurig war aber auch das Mädel, das sagte, Glück sei für sie, wenn sie ihren Papa wiedersehen würde. Als die Jules dann nachfragte, wo er denn sei, sagte sie: "Keine Ahnung, ich hab ihn noch nie gesehen..."
Auf jeden Fall wars ein sehr spaßiges Wochenende. Hotel Astor rockt- In Kiel schenken Mönche Korn aus und Seehunde können beißen!!! But beware of the poller!!!

Montag, 16. April 2007

Punk Rock at it´s best!!!

Was für ein Konzert!!! Ich bin immer noch hin und weg. Die WG (Steff, Timo und ich) haben uns gestern auf den Weg nach Saarbrücken gemacht, um in der Garage aufs Rise against Konzert zu gehen. In Anbetracht der Tatsache, dass Steff und ich den Tag zuvor bis 5 Uhr morgens dem Alkohol gefröhnt haben und ich noch dazu in der sengenden Mittagshitze 90 Minuten Fußball spielen musste, war ich noch recht angeschlagen, als wir uns auf den Weg gemacht haben.

Dort angekommen, haben wir erst mal festgestellt, dass wir neben den Protagonisten auf der Bühne doch eher die Ältesten waren. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass man beim Pogen leichtes Spiel hatte, fliegen doch so kleine Kiddies recht schnell durch die Halle... Auf verschiedenen Ska Konzerten habe ich schon andere Erfahrungen gemacht, wenn man einen Schubs von einem 150 Kilo Skin bekommt. Die Vorband "The Bronx" waren durchschnittlich. Der Sänger schien mir ein bißchen schräg. Gegen 10 starteten dann Rise against- die mich innerhalb kürzester Zeit wieder munter machten. Tim Mc Illrath rockte die Bühne, was das Zeug hielt. Von "Prayer of the refugee" über "Reception fades" bis hin zu "Under the knife" war alles am Start. Die Jungs waren insbesondere bei den ersten Songs so verdammt schnell, dass meine Klamotten nach 5 Minuten in 3 Litern Schweiß getränkt waren und wir uns dem fröhlichen Pogo hingaben. Nach ca. 1 Stunde war mir ein kurzes Verschnaufen bei "Swing life away" ganz willkommen, bevor die Jungs noch mal in der Zugabe (u.a. Alive, Ready to fall) Punk rock at it´s best zeigten!!! Meine Vans sind auch schon wieder fertig, aber dafür sind sie ja da!!!

Samstag, 7. April 2007

Ketzer Grillen...

Der liebe Herrgott hat uns in diesem Jahr ein wunderschönes Wetter am Karfreitag beschert. In Mainz machte sich ein wohliges Frühsommer Gefühl breit und die Wiesen am Rhein waren gefüllt mit Leuten, die sich entspannt dem süßen Nichts-Tun hingaben. Für uns ein Grund, die Grillsaison zu eröffnen und ketzerisch wie wir sind, die Grillsaison zu eröffnen.
Also machten sich mein heidnischer Freundeskreis und ich uns auf den Weg auf die andere Rheinseite, da irgendwelche Faschisten es durchgesetzt haben, dass auf der Mainzer Rheinseite wegen Lärm und so weiter, nicht mehr gegrillt werden darf. Ich weiß nicht, was die Leute für ein Problem haben. In meinen Augen gibt das Rheinufer im Sommer der Stadt echt ein ganzes Stück Lebensqualität - eine super entspannte Atmosphäre, die Leute grillen, machen Sport, essen & trinken und freuen sich ihres Lebens. Irgendwie scheint es aber immer Menschen zu geben, die sich an nichts mehr erfreuen können, und deshalb den anderen auch jeden Spaß zu vermiesen.
Mir egal, wir haben schon wieder einen wunderschönen Grillplatz auserkoren. Die andere Flußseite ist auch schön und hat dazu noch länger Sonne zu bieten. War auf jeden Fall ein relaxter Karfreitag und meine Wurst hat mir an diesem heiligen Tag besonders gut geschmeckt.
Ich glaub ich werf den Grill nachher direkt noch mal - Greetz Sasch

Sonntag, 4. März 2007

Zillertaler Hochzeitsmarsch...

Sers,
Am Donnerstag sind wir nach einer entspannten Woche aus einem gelungenen Urlaub zurückgekehrt. Auch wenn ich schon bessere Pistenverhältnisse erlebt habe, kann man sich nicht beschweren und wir konnten 6 schöne Skitage genießen.
Meine Aversion gegen Eisbär-Mützen besteht nach wie vor. Auch konnte man auf den Raststätten wieder die berühmt berücksichtigten Werbetafeln von Kago Kachelöfen sehen. Was mir neu war: Ich weiß jetzt, wo ganz Holland im Winter Urlaub macht...im Zillertal, aber abgesehen von Fußball-Spielen kann ich die Rivalität zu unseren Nachbarn aus dem Flachland sowieso nicht nachempfinden.
Wie auch immer. Es hat mich gefreut, dass Meike und Timo auch ihren Spaß auf Skiern hatten und sich echt gut angestellt haben. Ansonsten danke ich allen Beteiligten für eine gelungene Woche. Auf flickr.com habe ich ein paar Bilder gepostet. Viel Spaß damit.
Greetz vom Sasch